Die Efeutute Pflege ist schnell erklärt: Stell die Pflanze hell bis halbschattig, aber ohne pralle Mittagssonne. Gieß sie, sobald die oberen zwei bis drei Zentimeter Erde trocken sind, und dünge sie von März bis September alle zwei bis drei Wochen. Bei 18 bis 25 Grad, ohne Staunässe und mit einem neuen Topf alle ein bis zwei Jahre wächst sie über viele Jahre kräftig weiter.
Genau deshalb ist die Efeutute für viele die erste Zimmerpflanze überhaupt. Ihre herzförmigen, grün-gelb marmorierten Blätter ranken lässig aus einer Ampel, über ein Regal oder klettern an einem Moosstab nach oben. Sie verzeiht eine vergessene Wassergabe und kommt auch mit wenig Licht zurecht. Unten findest du alle Details zu Standort, Gießen, Düngen, Schneiden und typischen Problemen an einem Ort.
Efeutute Pflege auf einen Blick
- Standort: Hell bis halbschattig, ideal am Ost- oder Westfenster oder ein bis zwei Meter vom Südfenster entfernt. Grüne Pflanzen kommen auch mit wenig Licht aus.
- Temperatur: 18 bis 25 Grad, dauerhaft nicht unter etwa 15 Grad.
- Gießen: Wenn die oberen zwei bis drei Zentimeter Erde trocken sind, im Sommer etwa einmal pro Woche, im Winter alle zwei bis drei Wochen.
- Düngen: März bis September alle zwei bis drei Wochen mit flüssigem Grünpflanzendünger, im Winter Pause.
- Erde: Lockere Grünpflanzenerde mit etwas Perlite oder Blähton.
- Umtopfen: Alle ein bis zwei Jahre im Frühjahr, Topf zwei bis vier Zentimeter größer.
- Schneiden: Jederzeit möglich, am besten im Frühjahr, knapp über einem Knoten.
- Giftig: Ja, für Katzen, Hunde und Menschen.
Wenn du noch eine Pflanze suchst, findest du unsere klassische Efeutute als Hängepflanze im Shop. Alle Sorten, von der weiß-grünen Marble Queen bis zur großen Efeutute am Moosstab, siehst du in der Kategorie Efeutute. Bei uns bekommst du deine Pflanze frisch und direkt vom Züchter.
Was die Efeutute ausmacht
Die Efeutute heißt botanisch Epipremnum aureum. Früher lief sie unter dem Namen Scindapsus aureus, im Englischen kennt man sie als Pothos oder Golden Pothos. Sie gehört zu den Aronstabgewächsen, ist also mit Monstera und Philodendron verwandt, und stammt ursprünglich von den Salomonen im Südwestpazifik. Heute wächst sie in vielen tropischen Regionen Südostasiens.
In der Natur ist die Efeutute eine Kletterpflanze. Mit ihren Luftwurzeln hält sie sich an Baumstämmen fest und klettert weit nach oben. Je höher sie kommt, desto größer werden ihre Blätter, bis sie schließlich große, geschlitzte Blätter bildet, die eher an eine Monstera erinnern. Im Zimmer bleibt sie fast immer in ihrer Jugendform mit kleinen, herzförmigen Blättern. Erst wenn sie an einem Moosstab Halt findet, werden die Blätter spürbar größer.
Im Zimmer werden die Triebe über die Jahre gut zwei Meter lang und auch mehr. Wie schnell das geht, hängt vor allem vom Licht ab: An einem hellen Platz schiebt sie im Sommer jede Woche neue Blätter, an dunklen Plätzen geht es deutlich langsamer. Blüten bildet die Efeutute im Zimmer praktisch nie, ihr Schmuck sind allein die Blätter.
Goldene Efeutute und andere beliebte Sorten
- Klassische Efeutute (Golden Pothos): Grüne Blätter mit gelben Streifen und Sprenkeln. Robust und anpassungsfähig. Unsere Efeutute als Hängepflanze ist diese klassische Form.
- Marble Queen: Stark weiß-grün marmorierte Blätter, wirkt hell und frisch. Sie wächst etwas langsamer und braucht mehr Licht. Hier geht es zur Efeutute Marble Queen.
- Cebu Blue: Eine verwandte Art (Epipremnum pinnatum) mit schmalen, silbrig blaugrünen Blättern. Sie klettert besonders gern, unsere Cebu Blue kommt deshalb gleich am Moosstab.
- Albo Variegata: Ebenfalls ein Epipremnum pinnatum, mit großen weißen Partien auf den Blättern. Eine echte Rarität für Sammler, unsere Albo Variegata steht ebenfalls am Moosstab.
Für alle Sorten gilt die gleiche Grundpflege. Die goldene Efeutute pflegst du also genau so, wie es in diesem Ratgeber steht. Der wichtigste Unterschied zwischen den Sorten liegt im Licht: Je heller die Blätter gezeichnet sind, desto heller darf der Platz sein.
Efeutute Standort: Hell, aber ohne Mittagssonne
Beim Standort ist die Efeutute ausgesprochen tolerant. Am schönsten wächst sie an einem hellen bis halbschattigen Platz ohne pralle Mittagssonne. Ideal sind ein Ost- oder Westfenster oder ein Platz ein bis zwei Meter von einem Südfenster entfernt. Dort bekommt sie viel Licht, aber keine direkte Mittagssonne hinter der Scheibe, die ihre Blätter verbrennen kann. Verbrannte Stellen erkennst du an hellen, trockenen Flecken. Etwas Morgen- oder Abendsonne verträgt sie dagegen gut.
Weil ihre Triebe herabhängen, passt sie gut auf Plätze, an denen andere Pflanzen keinen Raum finden, etwa auf ein Regal, einen Schrank, in eine Hängeampel vor dem Fenster oder auf den Schreibtisch im Büro. Achte darauf, dass auch die oberen Blätter genug Licht abbekommen. Steht sie hoch oben auf dem Schrank weit weg vom Fenster, wird sie dort oben schnell kahl.
Efeutute bei wenig Licht
Die grüne Efeutute gehört zu den Pflanzen, die auch mit wenig Licht gut zurechtkommen. Ein Nordfenster, ein Flur mit Tageslicht oder ein Regal etwas weiter im Raum sind für sie kein Problem. Sie wächst dort langsamer, und die Abstände zwischen den Blättern werden größer. Auch die gelbe Zeichnung wird bei wenig Licht schwächer, die Blätter werden grüner. Das ist eine Anpassung, um mehr Licht einzufangen, und kein Zeichen von Krankheit. Steht sie wieder heller, sind die neuen Blätter wieder kräftiger gezeichnet. Weitere Pflanzen für solche Plätze findest du in der Kategorie Zimmerpflanzen für wenig Licht und im Ratgeber Zimmerpflanzen für das Nordfenster.
Wird es zu dunkel, zeigt dir die Efeutute das deutlich: Die Triebe werden lang und dünn, die Blätter bleiben klein und stehen weit auseinander. Dann hilft ein hellerer Platz.
Panaschierte Sorten brauchen mehr Licht
Je mehr Weiß oder Gelb ein Blatt hat, desto weniger Blattgrün besitzt es. Stark panaschierte Sorten wie Marble Queen oder Albo Variegata brauchen deshalb einen hellen Platz, damit sie genug Energie bilden und ihre Zeichnung behalten. Steht eine Marble Queen zu dunkel, werden die neuen Blätter oft grüner. Pralle Sonne ist für die weißen Partien aber ebenfalls zu viel, denn sie verbrennen besonders schnell. Hell mit etwas Abstand zum Fenster ist für sie der beste Platz.
Temperatur
Die Efeutute mag es zimmerwarm, ideal sind 18 bis 25 Grad. Dauerhaft sollte es nicht kälter als etwa 15 Grad werden. Kalte Zugluft und kalte Fensterbänke im Winter verträgt sie schlecht.
Efeutute richtig gießen
Beim Gießen gilt für die Efeutute eine einfache Regel: Gieß, wenn die oberen zwei bis drei Zentimeter Erde trocken sind. Das prüfst du am einfachsten mit dem Finger. Im Sommer ist das je nach Licht und Topfgröße etwa einmal pro Woche der Fall, an hellen, warmen Plätzen auch öfter. Im Winter reicht meist alle zwei bis drei Wochen.
So gießt du richtig:
- Gieß gründlich, bis Wasser unten aus dem Abzugsloch läuft.
- Leere den Übertopf nach etwa einer Viertelstunde, damit die Wurzeln nicht im Wasser stehen.
- Nimm zimmerwarmes Leitungswasser oder Regenwasser. Bei sehr kalkhaltigem Leitungswasser lohnt es sich, ab und zu Regenwasser oder abgestandenes Wasser zu nehmen.
Die häufigste Ursache für Probleme ist zu viel Wasser. Steht die Erde dauerhaft nass, bekommen die Wurzeln keine Luft und beginnen zu faulen. Die Folge sind gelbe Blätter, oft zuerst an den älteren Trieben. Eine kurze Trockenphase verkraftet die Efeutute dagegen gut. Hängen die Blätter schlaff herunter und ist die Erde trocken, hat sie Durst. Nach dem Gießen richten sie sich meist innerhalb weniger Stunden wieder auf.
Wie oft du gießt, hängt stark vom Platz ab. Eine Efeutute in einer Hängeampel nahe der warmen Zimmerdecke trocknet schneller aus als eine im Regal. In einem Tontopf ist die Erde früher trocken als in einem Kunststofftopf. Verlass dich deshalb immer auf die Fingerprobe statt auf einen festen Wochentag.
Die Efeutute wächst übrigens auch gut in Hydrokultur. Dort zeigt dir ein Wasserstandsanzeiger, wann du nachfüllen musst. Eine Pflanze, die lange in Erde stand, gewöhnt sich allerdings nur schwer um. Leichter gelingt der Start mit Stecklingen, die im Wasser Wurzeln gebildet haben.
Luftfeuchtigkeit
Normale Raumluft reicht der Efeutute aus. Etwas höhere Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent und mehr mag sie trotzdem gern, vor allem im Winter, wenn die Heizungsluft oft deutlich trockener ist. Dann helfen eine Schale Wasser in der Nähe, ein Platz zusammen mit anderen Pflanzen oder ein Luftbefeuchter. Gelegentliches Besprühen mit kalkarmem, lauwarmem Wasser tut ihr ebenfalls gut. Ein Badezimmer mit Fenster ist für sie ein sehr guter Platz, in fensterlosen Bädern braucht sie eine Pflanzenlampe. Die Efeutute gehört deshalb zu den beliebtesten Badezimmerpflanzen. Staub auf den Blättern wischst du alle paar Wochen mit einem feuchten Tuch ab oder braust die Pflanze lauwarm ab. Saubere Blätter nehmen mehr Licht auf.
Die Efeutute gilt außerdem als luftreinigend. Bekannt wurde das durch eine NASA-Studie, in der sie unter Laborbedingungen Schadstoffe aus der Luft aufnahm. Im Wohnzimmer ist der Effekt einer einzelnen Pflanze deutlich kleiner, für ein angenehmes Raumgefühl sorgt sie trotzdem. Weitere Pflanzen mit diesem Ruf findest du unter Luftreinigende Pflanzen.
Erde und Düngen
Die Efeutute wächst gut in einer lockeren, durchlässigen Grünpflanzenerde. Etwas Perlite oder Blähton in der Erde sorgt dafür, dass überschüssiges Wasser gut abläuft und die Wurzeln Luft bekommen.
Gedüngt wird von März bis September alle zwei bis drei Wochen mit einem flüssigen Grünpflanzendünger, den du einfach ins Gießwasser gibst. Halte dich an die Dosierung auf der Packung, lieber etwas weniger als zu viel. Gib den Dünger immer auf leicht feuchte Erde, so schonst du die Wurzeln. Im Herbst und Winter wächst die Efeutute kaum und bekommt keinen Dünger. Frisch umgetopft wartest du etwa sechs Wochen, denn neue Erde ist bereits vorgedüngt.
Bekommt sie dauerhaft zu wenig Nährstoffe, werden die neuen Blätter kleiner und blasser, und ältere Blätter vergilben gleichmäßig. Dann ist es Zeit für Dünger oder frische Erde.
Hängend oder am Moosstab
Die Efeutute kann beides. Als Hängepflanze in einer Ampel, auf einem Regal oder einem Schrank bildet sie lange, herabfallende Triebe. Damit sie oben dicht bleibt, hilft es, lange Triebe ab und zu einzukürzen. Weitere Ideen findest du in der Kategorie Hängende Zimmerpflanzen.
Am Moosstab zeigt die Efeutute dagegen ihre natürliche Kletterlust. Ihre Luftwurzeln wachsen in das feuchte Moos hinein und geben ihr Halt. Mit der Zeit werden die Blätter so deutlich größer als an hängenden Trieben. Halte den Stab dazu feucht und binde neue Triebe locker an. Wie du einen Moosstab anbringst und pflegst, erklären wir im Ratgeber Efeutute am Moosstab. Wenn du direkt mit einer großen, aufrechten Pflanze starten möchtest, schau dir unsere Efeutute am Moosstab in 50, 80 und 120 Zentimetern an.
Efeutute schneiden
Du kannst die Efeutute jederzeit schneiden, am besten aber im Frühjahr, wenn sie kräftig neu austreibt. Schneide immer knapp über einem Knoten, also der kleinen Verdickung am Trieb, an der ein Blatt und eine Luftwurzel sitzen. Dort treibt sie neu aus. Lange, unten kahle Triebe zu kürzen, sorgt dafür, dass sie sich verzweigt und buschiger wird. Wo genau du ansetzt und wie stark du kürzen kannst, liest du im Ratgeber Efeutute schneiden.
Efeutute vermehren
Aus dem Schnittgut ziehst du ganz leicht neue Pflanzen. Ein Steckling braucht mindestens einen Knoten, am besten mit einer kleinen Luftwurzel. Stell ihn in ein Glas Wasser oder steck ihn direkt in feuchte Erde. Nach etwa zwei bis vier Wochen bilden sich Wurzeln. Am schnellsten klappt das im Frühjahr und Sommer. Steckst du mehrere bewurzelte Stecklinge zurück in den Topf der Mutterpflanze, wird sie oben wieder dichter. Die ganze Anleitung findest du im Ratgeber Efeutute vermehren.
Efeutute umtopfen
Alle ein bis zwei Jahre im Frühjahr braucht die Efeutute einen neuen Topf. Wachsen Wurzeln unten aus dem Abzugsloch oder trocknet die Erde nach dem Gießen sehr schnell aus, ist es so weit. Der neue Topf ist zwei bis vier Zentimeter größer als der alte und hat ein Abzugsloch. Wie das Schritt für Schritt geht und was du bei einer Pflanze am Moosstab beachtest, liest du im Ratgeber Efeutute umtopfen.
Gelbe oder braune Blätter
Gelbe Blätter sind das häufigste Problem bei der Efeutute. Meist steckt zu viel Wasser dahinter. Lass die Erde dann gut antrocknen und prüf, ob sich im Übertopf Wasser sammelt. Wird gelegentlich ein einzelnes, altes Blatt gelb, während überall neue nachwachsen, ist das ein ganz natürlicher Vorgang.
Braune, trockene Blattränder und Spitzen entstehen eher durch sehr trockene Luft oder zu langes Austrocknen. Helle, trockene Flecken deuten auf Sonnenbrand hin, braune, weiche Flecken eher auf Nässe oder Kälte. Alle Ursachen und was jeweils hilft, findest du im Ratgeber Efeutute gelbe Blätter.
Schädlinge an der Efeutute
Gesunde Efeututen werden selten befallen. Am ehesten tauchen Schädlinge im Winter auf, wenn die Heizungsluft trocken ist. Schau dir deshalb ab und zu die Blattunterseiten und die Blattachseln an.
- Spinnmilben: Feine Gespinste zwischen Blatt und Stiel, die Blätter wirken hell gesprenkelt. Brause die Pflanze gründlich lauwarm ab und erhöhe danach die Luftfeuchtigkeit.
- Wollläuse: Kleine weiße Wattebäuschchen in den Blattachseln. Tupfe sie mit einem Wattestäbchen ab, das du in Spiritus oder Alkohol getaucht hast, und wiederhole das nach einigen Tagen.
- Schildläuse: Kleine braune Höcker an Trieben und Blattunterseiten, oft mit klebrigen Blättern. Streife sie mit einem weichen Tuch ab und kontrolliere die Pflanze regelmäßig weiter.
- Thripse: Silbrig glänzende Flecken mit kleinen dunklen Punkten. Abbrausen und Gelbtafeln helfen, bei starkem Befall ein Mittel aus dem Fachhandel.
Stell eine befallene Pflanze am besten etwas abseits, bis sie wieder sauber ist, damit die Schädlinge nicht auf andere Pflanzen übergehen.
Ist die Efeutute giftig?
Ja, die Efeutute ist giftig für Katzen, Hunde und Menschen. Wie viele Aronstabgewächse enthält sie Calciumoxalat in Form feiner, nadelförmiger Kristalle. Wird ein Blatt angeknabbert, reizen diese Kristalle Maul und Schleimhäute. Typisch sind starkes Speicheln, Erbrechen und Schluckbeschwerden. Lebensbedrohlich ist das selten, trotzdem solltest du bei Beschwerden deinen Tierarzt anrufen. Stelle die Efeutute deshalb außer Reichweite von Haustieren und kleinen Kindern, und lass hängende Triebe nicht bis auf den Boden wachsen. Beim Schneiden sind Handschuhe sinnvoll, da der Pflanzensaft empfindliche Haut reizen kann. Mehr dazu liest du im Ratgeber Ist die Efeutute giftig?. Sichere Alternativen findest du in der Kategorie Ungiftige Zimmerpflanzen für Katzen.
Die Efeutute im Winter
Von Oktober bis Februar legt die Efeutute eine Pause ein. Sie wächst kaum und braucht entsprechend weniger Wasser. Gieß jetzt erst, wenn die Erde ein paar Zentimeter tief trocken ist, und lass den Dünger ganz weg. Rück sie etwas näher ans Fenster, denn im Winter ist das Licht deutlich schwächer. Gleichzeitig mag sie keine kalten Scheiben und keine Zugluft beim Lüften. Direkt über der Heizung wird die Luft sehr trocken, ein Platz mit etwas Abstand ist besser. Im Frühjahr startet sie dann wieder mit frischen Trieben durch.
Häufige Fragen zur Efeutute Pflege
Wie oft muss ich eine Efeutute gießen?
Gieß, sobald die oberen zwei bis drei Zentimeter Erde trocken sind. Im Sommer ist das meist etwa einmal pro Woche, im Winter alle zwei bis drei Wochen.
Welcher Standort ist für die Efeutute am besten?
Ein heller bis halbschattiger Platz ohne pralle Mittagssonne. Grüne Efeututen kommen auch mit wenig Licht zurecht, panaschierte Sorten wie Marble Queen brauchen es heller.
Warum verliert meine goldene Efeutute ihre gelbe Zeichnung?
Meist steht sie zu dunkel. Bei wenig Licht bildet sie grünere Blätter. An einem helleren Platz ohne direkte Mittagssonne sind die neuen Blätter wieder kräftiger gezeichnet.
Warum tropft meine Efeutute?
An den Blattspitzen bilden sich manchmal kleine Wassertropfen. Das nennt man Guttation: Die Pflanze gibt überschüssiges Wasser ab, meist nach kräftigem Gießen und bei hoher Luftfeuchtigkeit. Das ist harmlos. Passiert es sehr oft, gießt du etwas sparsamer.
Warum werden die Triebe meiner Efeutute so lang und kahl?
Das ist ein Zeichen für zu wenig Licht. Stell sie heller und kürze die kahlen Triebe ein. So verzweigt sie sich wieder und wird buschiger.
Die Efeutute ist eine der dankbarsten Zimmerpflanzen überhaupt. Mit einem hellen Platz, Gießen bei angetrockneter Erde und etwas Dünger im Sommer wächst sie über viele Jahre. Entdecke alle Sorten in unserer Kategorie Efeutute, frisch und direkt vom Züchter zu dir nach Hause.
