Warum die Zamioculcas so beliebt ist
Die Zamioculcas Zamiifolia, bei uns auch Glücksfeder genannt, ist wohl der entspannteste Mitbewohner, den eine Wohnung haben kann. Ihre glänzenden, dunkelgrünen Blätter sitzen wie kleine Federn an aufrechten Trieben und sehen dabei so makellos aus, dass viele sie im ersten Moment für eine Kunstpflanze halten. Genau darin liegt ihr Geheimnis: Sie sieht immer gepflegt aus, ohne dass du viel dafür tun musst. Damit gehört sie ganz klar zu den pflegeleichten Zimmerpflanzen, und mit ihrer aufrechten, grafischen Form zählt sie für uns zu den modernen pflegeleichten Zimmerpflanzen. Beliebt ist sie überall dort, wo wenig Zeit und wenig Licht zusammenkommen, weshalb sie längst ein Klassiker unter den Büropflanzen ist. Du bekommst sie bei uns mit 40 bis 50 cm Höhe im 17 cm Topf, direkt vom Züchter. Wenn du eine Pflanze suchst, die dir nie Vorwürfe macht, ist die Glücksfeder genau die richtige.
Der perfekte Standort für deine Zamioculcas
Beim Standort ist die Glücksfeder so unkompliziert, dass man sich fast anstrengen muss, um es falsch zu machen. Am schönsten wächst sie an einem hellen Platz ohne direkte Mittagssonne, sie kommt aber auch dort noch zurecht, wo die meisten anderen Zimmerpflanzen längst schlappmachen. Ein Nordfenster ist für sie überhaupt kein Problem, und selbst ein paar Meter vom Fenster entfernt treibt sie zuverlässig weiter, nur eben langsamer. Damit gehört sie zu den verlässlichsten Zimmerpflanzen für wenig Licht überhaupt, und welche Arten sonst noch damit zurechtkommen, zeigen wir dir in unserem Ratgeber Zimmerpflanzen für das Nordfenster. Auch ein Badezimmer mit Fenster nimmt sie dir nicht übel, die höhere Luftfeuchtigkeit dort stört sie nicht, weshalb sie sich gut in die Reihe unserer Badezimmerpflanzen einfügt. Merken musst du dir eigentlich nur eines: Je dunkler sie steht, desto weniger Wasser braucht sie.
Zamioculcas vermehren: So einfach klappt’s
Die Glücksfeder lässt sich auf zwei Wegen vermehren, und beide brauchen vor allem eines: Geduld. Der schnellere Weg ist das Teilen. Nimm die Pflanze im Frühjahr aus dem Topf, trenne die dicken Rhizome vorsichtig so, dass jedes Stück eigene Triebe und Wurzeln behält, und setz die Teile in frische Erde. Der zweite Weg führt über Blattstecklinge: Einzelne Blättchen abzupfen, zu einem Drittel in feuchtes Substrat stecken und warten. Bis sich am Blattgrund ein kleines Rhizom bildet, können mehrere Monate vergehen. Das klingt nach einer Ewigkeit, ist aber erstaunlich zuverlässig. So wird aus einer Pflanze nach und nach eine ganze Sammlung, und die jungen Exemplare passen anfangs genau dorthin, wo sonst nur kleine Zimmerpflanzen Platz finden.
Die richtige Erde für deine Zamioculcas
Weil die Zamioculcas ihr Wasser in den Rhizomen speichert, verträgt sie so ziemlich alles besser als nasse Füße. Die Erde sollte deshalb vor allem eines können: Wasser schnell wieder abgeben. Eine gute Zimmerpflanzenerde, gemischt mit einem ordentlichen Anteil Perlite, Blähton oder grobem Sand, ist genau richtig. Ein Abflussloch im Topf ist dabei Pflicht und kein Extra. Umtopfen musst du sie nur selten, alle zwei bis drei Jahre reicht völlig, denn sie wächst langsam und steht gern etwas enger. Genau diese Bescheidenheit macht sie über Jahre zu einer der besten kleinen pflegeleichten Zimmerpflanzen für Regal, Sideboard oder Fensterbank.
Häufige Fragen zur Zamioculcas
Ist die Zamioculcas giftig für Katzen?
Ja. Die Zamioculcas enthält Calciumoxalat in allen Pflanzenteilen und gehört deshalb nicht in einen Haushalt, in dem die Katze gern an Blättern knabbert. Anfassen ist unproblematisch, kritisch wird es erst beim Fressen. Wenn bei dir eine Katze mitwohnt, findest du in unserer Kollektion ungiftige Zimmerpflanzen für Katzen eine geprüfte Auswahl, die du bedenkenlos aufstellen kannst.
Wie groß ist die Zamioculcas bei Lieferung?
Du erhältst eine Zamioculcas Zamiifolia mit 40 bis 50 cm Höhe im 17 cm Kulturtopf. Ein dekorativer Übertopf gehört nicht zum Lieferumfang. Mit den Jahren kann sie auf etwa einen Meter kommen, das dauert allerdings, denn sie lässt sich gern Zeit. Wenn du dich erst einmal umsehen möchtest, findest du unser komplettes Sortiment unter Zimmerpflanzen.
Wie oft muss ich die Zamioculcas gießen?
Seltener, als du denkst. Im Sommer reicht meist alle zwei bis drei Wochen, im Winter noch deutlich seltener. Warte, bis die Erde komplett durchgetrocknet ist, und gieß dann einmal durchdringend. Zu viel Wasser ist der einzige Fehler, der einer Glücksfeder wirklich gefährlich wird. Wenn du unsicher bist, lass lieber noch eine Woche vergehen.
Warum bekommt meine Zamioculcas gelbe Blätter?
Gelbe Blätter sind fast immer ein Zeichen von zu viel Wasser. Lass die Erde in diesem Fall gründlich abtrocknen und prüfe, ob der Topf ein Abflussloch hat und sich kein Wasser im Übertopf sammelt. Einzelne gelbe Blätter an den ältesten Trieben sind dagegen normal, die zieht die Pflanze einfach ein. Werden mehrere Triebe gleichzeitig weich und gelb, solltest du die Rhizome auf Fäulnis prüfen.