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Sind Calatheas giftig für Katzen? Die klare Antwort für Katzenhalter

Calathea im Topf neben dem Titel Sind Calatheas giftig für Katzen

Calathea im Topf neben dem Titel Sind Calatheas giftig für Katzen

Nein, Calatheas sind nicht giftig für Katzen. Für Korbmaranten sind keine Giftstoffe bekannt, die Katzen gefährlich werden, und die amerikanische Tierschutzorganisation ASPCA führt die Gattung Calathea in ihrer Liste ungiftiger Pflanzen für Katzen, Hunde und Pferde. Knabbert deine Katze an den Blättern, passiert in der Regel nichts. Frisst sie größere Mengen, kann sie höchstens erbrechen, weil Pflanzenfasern den Magen reizen. Das gilt für alle gängigen Sorten, von der Orbifolia bis zur Makoyana.

Damit gehören Calatheas zu den schönsten Pflanzen für ein Zuhause mit Katze. Alle Sorten findest du in unserer Kategorie Calathea kaufen, zum Beispiel die großblättrige Calathea Orbifolia oder die Calathea Makoyana, auch Pfauenpflanze genannt. Weitere sichere Pflanzen zeigt dir unsere Kategorie ungiftige Zimmerpflanzen für Katzen. Wie du die Calathea richtig pflegst, erfährst du im Ratgeber Calathea pflegen.

Sind Calatheas giftig für Katzen? Die klare Antwort

Calatheas gelten als ungiftig für Katzen. Von Blättern, Stängeln oder Wurzeln ist nichts bekannt, das bei Katzen eine Vergiftung auslöst. Auch für Hunde und Menschen gilt die Calathea als ungiftig. Die ASPCA, die eine der bekanntesten Listen zu Pflanzen und Haustieren pflegt, stuft die ganze Gattung Calathea als ungiftig für Katzen, Hunde und Pferde ein, dazu eigens die Klapperschlangenpflanze (Calathea insignis, im Handel meist Calathea lancifolia).

Selbst wenn deine Katze neugierig an den Blättern knabbert, besteht deshalb kein Vergiftungsrisiko. Genau aus diesem Grund sind Calatheas ein fester Bestandteil unserer Auswahl an ungiftigen Zimmerpflanzen für Katzen. Sie bringen Dschungelgefühl in die Wohnung, ohne dass du dir Sorgen machen musst.

Warum Calatheas für Katzen sicher sind

Viele beliebte Zimmerpflanzen enthalten scharfe Calciumoxalat-Kristalle oder reizende Pflanzensäfte. Das ist ihr natürlicher Schutz gegen Fraßfeinde und der Grund, warum sie bei Katzen Speicheln, Schmerzen im Maul oder Erbrechen auslösen. Von Calatheas sind solche Abwehrstoffe nicht bekannt. Ihre Blätter sind weich, nicht scharfkantig und reizen beim Knabbern weder Maul noch Rachen.

Verunsicherung entsteht manchmal durch den Familiennamen. Calatheas gehören zu den Pfeilwurzgewächsen (Marantaceae). Der Name stammt von der verwandten Pfeilwurz (Maranta arundinacea), deren Wurzel seit Langem als Stärke genutzt wird, und hat mit Pfeilgift nichts zu tun.

Sind alle Calathea-Sorten ungiftig?

Ja, nach heutigem Wissen. Für keine der Calathea-Sorten, die als Zimmerpflanze verkauft werden, sind Giftstoffe bekannt, und die ASPCA führt die ganze Gattung als ungiftig. Das gilt für die Orbifolia, Makoyana, Ornata, Zebrina, Lancifolia, Medallion und Warscewiczii genauso wie für die Rufibarba und die Roseopicta. Auch ein gemischtes Calathea-Set ist unbedenklich.

Botaniker haben viele dieser Arten inzwischen der Gattung Goeppertia zugeordnet. Im Handel heißen sie weiterhin Calathea, an der Ungiftigkeit ändert das nichts. Ebenfalls ungiftig sind die eng verwandten Maranta, etwa die Maranta Lemon Lime (Gebetspflanze).

Katze hat an der Calathea geknabbert: Was jetzt?

Ein paar angeknabberte Blätter sind kein Notfall. So gehst du vor:

  1. Ruhe bewahren und Reste entfernen: Nimm abgebissene Blattstücke weg und stelle die Pflanze vorübergehend außer Reichweite.
  2. Pflanze sicher bestimmen: Prüfe das Etikett oder die Bestellung. Ist es wirklich eine Calathea, ist das größte Risiko schon ausgeschlossen.
  3. Katze beobachten: Einmaliges Erbrechen oder etwas weicher Kot nach einer größeren Menge Blattmaterial ist möglich und meist harmlos.
  4. Nichts auf eigene Faust geben: Löse kein Erbrechen aus und gib keine Hausmittel.

Ruf deine Tierarztpraxis an, wenn deine Katze mehrfach erbricht, Durchfall hat, stark speichelt, apathisch wirkt, nicht mehr frisst oder du nicht sicher weißt, welche Pflanze sie erwischt hat. Diese Beschwerden haben bei einer Calathea meist eine andere Ursache, die abgeklärt werden sollte.

Das eigentliche Risiko: Dünger, Pflanzenschutz und Blattglanz

Bei ungiftigen Pflanzen geht die größere Gefahr oft nicht von der Pflanze selbst aus, sondern von dem, was du auf oder in den Topf gibst:

  • Dünger: Gib Flüssigdünger nur ins Gießwasser und lass keine Düngerstäbchen oder Granulat offen auf der Erde liegen. Wasser im Übertopf, in dem gerade Dünger gelöst ist, gießt du ab.
  • Pflanzenschutzmittel: Behandle Schädlinge möglichst mechanisch, zum Beispiel durch Abduschen. Wenn du ein Mittel brauchst, stelle die Pflanze in einen Raum, den deine Katze nicht betritt, bis alles getrocknet ist.
  • Blattglanzspray: Brauchst du nicht. Ein feuchtes Tuch reicht für saubere Blätter.
  • Erde: Manche Katzen buddeln gern oder nutzen große Töpfe als Toilette. Eine Schicht grober Kies oder ein Pflanzgitter auf der Erde hilft.

Verwechslungsgefahr: Diese giftigen Pflanzen sehen ähnlich aus

Gemusterte Blätter haben nicht nur Calatheas. Einige Zimmerpflanzen mit ähnlich bunter Zeichnung sind für Katzen giftig, darunter die Dieffenbachie, der Kolbenfaden (Aglaonema) und die Buntwurz (Caladium). Alle drei enthalten Calciumoxalat. Wenn du eine Pflanze ohne Etikett geschenkt bekommen hast, lass sie im Gartencenter oder per Pflanzen-App bestimmen, bevor deine Katze daran knabbert. Kaufst du bei uns, steht der genaue Sortenname immer auf der Produktseite.

Beliebte Calatheas für Katzenhaushalte

Calatheas gibt es in vielen Formen und Farben, von samtigen Blättern bis zu feinen Linien. Diese Sorten sind gerade bei uns erhältlich und alle sicher für Katzen:

Calathea OrbifoliaProduktbild Calathea Orbifolia 70-90cm

Riesige runde Blätter mit silbergrünen Streifen, die jede Ecke sofort aufwerten. Sie harmoniert gut mit anderen katzensicheren Pflanzen. Zur Calathea Orbifolia.

Calathea MakoyanaProduktbild Calathea Makoyana

Die Pfauenpflanze trägt eine feine Zeichnung, die an Pfauenfedern erinnert. Sie gilt als eine der Sorten, die sich besonders gut für die Zimmerkultur eignen. Zur Calathea Makoyana.

Calathea MedallionProduktbild Calathea Medallion

Runde Blätter mit dunkelgrüner und silberner Zeichnung, die Unterseite leuchtet purpur. Zur Calathea Medallion.

Calathea LancifoliaProduktbild Calathea Lancifolia

Die Klapperschlangenpflanze hat lange, gewellte Blätter mit dunklen Flecken und gilt als vergleichsweise robust. Zur Calathea Lancifolia (Klapperschlangenpflanze).

Calathea WarscewicziiProduktbild: Calathea Warscewiczii

Mit ihren samtigen Blättern in zwei Grüntönen ist sie eine der edelsten Sorten und bleibt trotzdem sicher für Haustiere. Zur Calathea Warscewiczii.

Calathea Ornata SanderianaProduktbild: Calathea Ornata Sanderiana

Feine rosa Linien auf dunklem Blattgrund machen diese Sorte zu einem echten Hingucker. Zur Calathea Ornata Sanderiana.

Calathea LeopardinaProduktbild: Calathea Leopardina

Dezente Flecken, ein luftiger Wuchs und robuste Blätter. Zur Calathea Leopardina.

Calathea StripestarProduktbild: Calathea Stripestar

Ein klares Streifenmuster, das modern und frisch wirkt. Zur Calathea Stripestar.

Alle lieferbaren Sorten siehst du in unserer Kategorie Calathea kaufen.

Warum Katzen Calatheas so interessant finden

Calatheas haben eine Besonderheit, die viele Katzen anzieht: Ihre Blätter bewegen sich. Abends richten sie sich auf, morgens senken sie sich wieder, oft mit einem leisen Rascheln. Für eine Katze wirkt das fast wie ein Spielzeug.

Rollt deine Pflanze ihre Blätter auch tagsüber ein, liegt das nicht am Knabbern, sondern meist an trockener Luft oder falschem Gießen. Mehr dazu findest du im Ratgeber Calathea eingerollte Blätter.

Calathea im Katzenhaushalt pflegen

Die Calathea liebt hohe Luftfeuchtigkeit, weiches Wasser und einen hellen Platz ohne direkte Sonne. Werden die Blattspitzen braun, liegt das selten am Knabbern, sondern fast immer an trockener Luft oder kalkhaltigem Wasser. Wie du das behebst, liest du im Ratgeber Calathea braune Spitzen.

Stelle die Pflanze auf eine stabile Unterlage oder in einen schweren Übertopf, damit sie beim Spielen nicht umkippt. Ein erhöhter Platz, zum Beispiel auf einem Pflanzenhocker, schützt die Blätter vor allzu viel Aufmerksamkeit.

Was tun, wenn deine Katze sehr viel an der Calathea frisst?

Ein gelegentlicher Biss ist normal. Frisst deine Katze regelmäßig ganze Blattstücke, lohnt sich ein Blick auf die Gründe:

  • Langeweile oder zu wenig Beschäftigung
  • Kein eigenes Grün zum Knabbern
  • Aufmerksamkeitssuche
  • Leichtes Unwohlsein, Pflanzenfasern helfen manchen Katzen beim Hochwürgen von Haarballen

Am besten hilft eine Alternative, die sie fressen darf. Stelle Katzengras an einen gut erreichbaren Platz und die Calathea etwas höher. Spielzeit und Beschäftigung lenken zusätzlich ab.

Häufige Fragen zu Calathea und Katzen

Ist Calathea katzenfreundlich?

Ja. Die Calathea ist ungiftig und hat weiche Blätter ohne Stacheln oder scharfe Kanten. Sie zählt zu den beliebtesten katzenfreundlichen Zimmerpflanzen. Weitere Ideen findest du in unserem Ratgeber große katzenfreundliche Zimmerpflanzen.

Ist Calathea giftig für Hunde?

Nein. Calatheas sind auch für Hunde ungiftig. Wie bei Katzen kann eine große Menge Blattmaterial höchstens den Magen reizen.

Ist Calathea giftig für Menschen und Kinder?

Nein. Die Calathea gilt auch für Menschen als ungiftig und ist deshalb gut für Familien mit kleinen Kindern geeignet.

Ist die Calathea Orbifolia giftig für Katzen?

Nein. Die Orbifolia ist wie alle Calathea-Sorten für Katzen ungiftig. Dasselbe gilt für Makoyana, Ornata, Zebrina, Rufibarba und Medallion.

Was ist der Unterschied zwischen Calathea und Maranta?

Beide gehören zur Familie der Pfeilwurzgewächse, werden ähnlich gepflegt und bewegen ihre Blätter im Tagesverlauf. Beide sind für Katzen ungiftig.